Klimawandel, soziales Engagement und Demokratie betreffen uns alle. In Hinblick auf die anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 06.09.2026 bergen diese Themen viel Diskussionsstoff, aber auch das Potenzial, uns als Gesellschaft enger zusammenrücken zu lassen.
Gemeinsam mit dem Umweltaktivisten und Extremsportler Michael Walther und Politiker*innen aus Halle (Saale) haben wir mit euch kritische Fragen des laufenden Wahlkampfs diskutiert.
Als Auftaktveranstaltung für die Stand-up-Paddling-Tour von Michael Walther von Halle (Saale) über Magdeburg bis nach Usedom, bei der er auf diese Themen aufmerksam machen will, haben wir am 17.08.2026 um 18 Uhr im Luchskino die Dokumentation "TIME TO ACT - Zwischen schmelzenden Gletschern und dem Mut zu handeln" gezeigt. In dieser wurde Michael Walther von den Filmemachern Till Schauder und Phil Schreyer in Island begleitet. Dort hat er mit seinem SUP-Board zwischen Gletschern und Walen den Klimawandel so nah wie nie zuvor erlebt. Die Dokumentation ist aktuell für den Deutschen Naturfilmpreis nominiert und eignete sich hervorragend als inhaltlicher Ausgangs- und Ankerpunkt für den Abend.
In einem nachfolgenden Filmgespräch stellten die Bürger*innen ihre Fragen zum Film. In einem angeregten Austausch betonte Michael Walther: "Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Lebensgrundlage erhalten bleibt und die unserer Kinder."
Danach gingen alle Teilnehmer*innen an der Saale entlang zu unserer Make Science Halle. Michael Walther paddelte mit unserer Vorstandsvorsitzenden Ilka Bickmann und den Politiker*innen Wolfgang Aldag (Bündnis 90/Die Grünen) und Claudia Schmidt (CDU) auf seinem SUP neben den Gästen her.
Am Schiff angekommen, läuteten Getränke und Snacks einen lockeren Abend aus Gesprächen, Interviews und einem interaktiven Angebot ein.
Michael Walther interviewte die anwesenden Politiker*innen an Bord der Make Science Halle, es folgte das Debattenformat “Das Revier debattiert” unter Leitung von Ulli Zimmermann von der Zeitverlagsgruppe. Dabei wurden alle Gäste mit Personen zusammengebracht, die eine andere Meinung haben als sie selbst. Das Ziel: Brücken zwischen Gegensätzen zu schlagen und neue Formen der Verständigung zu erproben.
Die Besonderheit: Einige der Landtagskandidaten*innen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und CDU waren vor Ort und haben ebenfalls mitgemacht, um mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.
Der Abend hat gezeigt, was passiert, wenn Akteur*innen der Zivilgesellschaft, Politiker*innen und Bürger*innen zusammen kommen. Es entsteht ein Raum, in dem alle auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch kommen und sich austauschen.