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Teilnahme am FLOW-Projekt mit dem CWG

Für die Durchführung des Projekttages wurde in Kooperation mit der Ökoschule direkt am Bach ein Feldlabor eingerichtet: Ein Pavillon und drei Tische dienten als Arbeits- und Sammelstationen, sodass die Schüler*innen alle Untersuchungen direkt vor Ort durchführen konnten. Ausgerüstet mit Keschern, Messinstrumenten und Bestimmungshilfen gingen die Teilnehmenden in den Bach und versanken teilweise bis zur Hüfte im Matsch, um Kicksamplings aufzunehmen – eine Tätigkeit, die viel Engagement und Mut erforderte. Die durch die Kicksamplings aufgewirbelten Tierchen vom Gewässergrund aus der Makrozoobenthosgemeinschaft wurden unter Feldbinos bestimmt und ausgezählt. Auf Basis der Auszählung konnte der Spear-Index errechnet werden, der Auskunft über die Pestizidbelastung des Baches gibt. Am Ufer stießen die Schüler*innen außerdem auf einen toten Biber, welcher Anlass bot, über Ökosysteme, Nahrungsnetze und den Einfluss von Mensch und Natur auf die Gewässerfauna zu diskutieren.

Im weiteren Verlauf des Tages erfassten die Schüler*innen systematisch die Gewässerstrukturgüte, den Uferbewuchs sowie chemische Wasserwerte. Durch das direkte Arbeiten im Feldlabor konnten die Schüler*innen praxisnah erleben, wie ökologische Daten erhoben, ausgewertet und in den Kontext von Citizen-Science-Projekten eingeordnet werden. Der Tag bot damit eine intensive Verbindung von theoretischem Wissen, praktischer Erfahrung und naturwissenschaftlicher Forschung – eingebettet in ein partizipatives Setting und in einen wissenschaftlichen Kontext in dem die erhobenen Daten in Forschungseinrichtungen weiter verarbeitet werden. 

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