In unserem letzten Sommercamp hatten sechs Kinder besonders viel Spaß und konnten sich kreativ austoben: In zweier Gruppen entstanden 3 verschiedene Stop-Motion-Filme.
Erster Tag: Die Idee der Geschichte
Der erste Tag begann natürlich mit einer Kennlernrunde draußen im Grünen. Jeder nannte seinen Lieblingsfilm, was direkt zum Thema des Camps überleitete, um das Prinzip eines Stop-Motion-Filmes zu erklären. Viele kannten schon das Daumenkino und waren sofort begeistert. Doch bevor es mit den vielen Fotos machen los ging, die schnell abgespielt einen Film ergaben, musste zuerst ein Storyboard erstellt werden. Mit gezeichneten kleinen Bildern stellten sich die Kinder die Fragen: Was für einen Hintergrund brauchen wir? Was wird das Ende sein? Welche Figuren spielen mit?
Dann ging es bereits ans Basteln der Figuren und den Requisiten. Die erste Gruppe begann sogar schon auf Tablets mit dem Fotos machen. Die Vorfreude auf den nächsten Tag war groß.
Zweiter Tag: Basteln, Aufnehmen und Vertonen
Der zweite Tag widmete sich dem Fotos machen. Dabei waren die Gruppen unterschiedlich schnell, während die eine Gruppe bereits beim Vertonen des Filmes waren, bastelte die andere Gruppe noch an ihren Requisiten. Auch die Requisiten waren sehr unterschiedlich: aus Knete in 3D gefilmt, gezeichnete Figuren in 2D von oben gefilmt oder eine gemischte Variante mit Knetfiguren und auf schaschlikspießengeklebte, gezeichnete Figuren. Während sich die einen stark am Storyboard orientierten, waren die anderen schon schnell mit ihrer Idee fertig und neue Szenen wurde hinzugefügt. Von einer Unterwasserwelt, einem Dieb und einem Kampf von Süßigkeiten mit Gemüse und Obst - auch die Handlungen waren sehr unterschiedlich.
Das Highlight war eine selbstgebaute Burg aus Milchschnitten.
Dritter Tag: Filmvorführung
Der letzte Jahr galt der Finalisierung des Filmes. Musik, Geräusche und selbst aufgenommene Audiospuren wurden hinzugefügt. Besonders viel Spaß hat dabei das Verzerren der eigenen Stimme gemacht, sodass diese ganz hoch oder bedrohlich tief wurde. Die Gruppen, die bereits am Vortag fertig geworden waren, bastelten außerdem ein Thaumatrop: zwei aufeinander geklebte Bilder, wurden im Auge durch eine optische Täuschung beim schnellen Drehen zusammengefügt.
Neben dem Filmen wurde natürlich auch die Make Science Halle mit ihren Möglichkeiten erkundet. Ob Insekten probieren, Flusstiere in der Saale fangen und anschließendem Mikroskopieren oder Schrottangeln, alles stieß auf große Begeisterung.
Das große Finale war am Nachmittag schließlich die Filmvorführung der gedrehten Filme auf großem Bildschirm mit selbstgemachtem Algeneis. Die Aufregung war groß, als das Publikum immer größer wurde und die Eltern die Filme zu sehen bekamen.
So ging unser letztes Sommercamp in diesem Jahr voller Freude zu Ende. Freut euch auf die nächsten Sommerferien, wenn es wieder PrimaKlimaCamps geben wird!