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Dinner4Democracy: International Dinner – Begegnung über Grenzen hinweg

Beim Dinner4Democracy am 26. August 2026 auf unserer Make Science Halle stand nicht ein wissenschaftlicher Impulsvortrag im Mittelpunkt, sondern die Begegnung selbst: Beim „International Dinner" kamen Gäste aus zwölf verschiedenen Nationen zusammen, unter anderem aus China, Indien, der Ukraine, den USA, den Niederlanden, dem Iran, dem Senegal, Armenien, Jordanien und Syrien. Organisiert wurde der Abend von Petra Sachse.

Passend zum internationalen Charakter des Abends war auch die Runde bunt gemischt: Studierende, Lehrer, Politiker, Mitarbeitende der Arbeitsagentur und ein Bodenhydrologe saßen an einem Tisch. Viele der Gäste haben beruflich selbst mit Internationalisierung zu tun, sei es im International Office oder Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, etwa im Bereich der Internationalisierung von Lehrkräften, oder als Migrationsbeauftragte bei der Agentur für Arbeit. Der Tag selbst war bewölkt, doch pünktlich zum Sektempfang an Deck kam die Sonne heraus, um unsere Gäste zu begrüßen.

Bei einer kleinen Gesprächsrunde beantworteten die Gäste die Frage nach ihrem Lieblingsort in Halle. Genannt wurden unter anderem der Hafenmeister, das Stadion, die Rabeninsel und die Burg Giebichenstein. Auffällig oft fiel die Wahl auf Orte in der Natur. Auch der Weinbergcampus wurde erwähnt, und nicht selten war die Antwort schlicht: zu Hause, oder der eigene Garten.

Ein besonderer Moment des Abends war der Gesang der Ukrainerin Vera Moiseeva, die ukrainische Lieder vortrug. Die Gäste lauschten aufmerksam und sichtlich berührt, bei einem Lied wurde mitgesungen und geklatscht. Da es in den Liedern auch um den Krieg in der Ukraine ging, war die Stimmung emotional und die Runde für einen Moment ganz in sich gekehrt.

Auch Karamba Diaby war zu Gast und hielt einen kleinen Vortrag über seine Lebensgeschichte als Chemiker. „Halle ohne Internationalisierung ist nichts", betonte er dabei und machte deutlich, wie wichtig Wissenschaftsfreiheit gerade in Zeiten von Social Media und Fake News ist.

Kulinarisch ging es an diesem Abend bewusst deutsch zu: Als Gruß aus der Küche gab es vegane Mini-Mettbrötchen vom Reiswaffel-Mett, gefolgt von einer Flädlesuppe mit feinen Pfannkuchenstreifen in klarer Gemüsebrühe. Zum Hauptgang wurden geschmorte Kohlrouladen in herzhafter Bratensoße an Salzkartöffelchen serviert, zum Abschluss goldene Quarkkeulchen mit Apfelmus und Puderzucker. Klassische deutsche Küche für internationale Gäste.

Ein Abend, der zeigt: Internationaler Austausch braucht keinen wissenschaftlichen Vortrag, um zu berühren. Manchmal reicht ein gemeinsames Essen, ein Lied und offene Gespräche. Vielen Dank an Petra Sachse für die Organisation und an alle Gäste für einen bewegenden Abend voller Geschichten aus aller Welt.

Unser nächstes Dinner4Zero steht bereits in den Startlöchern. Am 15. September ab 18:00 Uhr laden wir euch nicht wie gewohnt an Bord der Make Science Halle ein, sondern anlässlich der Ausstellung „Im Netz der Schöpfung“ von Peter Wycisk in die Moritzkirche. Einen Überblick unseres vielseitigen Angebots findest du in unserem Veranstaltungskalender.

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